Revolutionär Sozialistische Organisation

Kundgebung in Berlin am Freitag, 7. November 2014

Freitag 7. November 2014

Am Freitag kamen aus vielen Orten Deutschlands rund 1.200 streikende Lokführer, Zugbegleiter, aus der Bordgastronomie und so weiter zusammen, um am Bahntower ihre Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen laut bekannt zu machen.

Auf der Tribüne wurde über die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen in allen Branchen gesprochen, ein Berliner Arbeiter der IG Metall brachte Solidaritätsgrüße und sprach die Stellenstreichungen bei vielen Berliner Betrieben an - auch dort gibt es viele Gründe zu streiken! Der Kollege hat begeisterten Applaus bekommen. Die lächerliche Forderung der DB und Politikerriege, die Bahner sollen doch bitte nicht die Feierlichkeiten zum Mauerfall am Sonntag stören, beantworteten die Leute mit "Wir sind das Volk"-Rufen.

Die Stimmung war super, kämpferisch und ausgelassen. Der Streik hat sicher nochmal neuen Schwung bekommen... der nur zwei Stunden später ausgebremst wurde. GDL-Chef verkündete - für die Streikenden völlig überraschend - das vorzeitige Ende dieses Streikwochenendes als Angebot der "Versöhnung". "Versöhnungsgeste"??? Unter den Streikenden am Bahntower hätte man bestimmt niemanden gefunden, der sich mit der Deutschen Bahn aussöhnen will.

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Auf den selbsgemalten Transparenten stand zum Beispiel:

"Was ist der Unterschied zwischen Eiffelturm und Bahntower? Beim Eiffelturm sind die größten Nieten unten"

"Überlastet"

"5-Tage-Woche"

"Früher habt ihr die Beamten zum Teufel gejagt, heute fallt ihr ihnen um den Hals"

"Grundrechte sind nicht verhandelbar"

"Unsere Akkus sind leer, Einstellungen müssen her"


Marx
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