Revolutionär Sozialistische Organisation

PEGIDA: Ergebnis der herrschenden Politik!

Donnerstag 8. Januar 2015

Wer hätte das gedacht?

Wie immer kurz vor der Feiertagsperiode zu Weihnachten fällt den Chefs auf: Die Wäsche reicht nicht aus! Diesmal war es die blaue Funktionskleidung, die fehlte. Hätten die Anzugsträger mal das Vitamin C gelesen, dann wäre ihnen diese Situation bekannt vorgekommen. Ja, sie hätten sich sogar auf die Tage zwischen den Jahren vorbereiten und mehr Wäsche bei LaRosè ordern können. Stattdessen gibt es nicht mehr Wäsche, sondern neue Anbieter für die Wäscheversorgung. Und weil es mit der Konkurrenz unter den Centren so toll klappt, hat man sich gleich für zwei verschiedene Wäscheversorger entschieden. Doch jenseits des Vertragskrempels muss ja jemand die Arbeit vor Ort tun und die Schränke auffüllen. Dazu werden wohl die KollegInnen von LaRosé durch die neuen Anbieter übernommen. Einfach so!? Wohl kaum. Neue Verträge sollen die KollegInnen unterschreiben und das - auch aus Erfahrung gesprochen - wohl nicht zu besseren Bedingungen.

Junge Besen

Der zentrale Pflegepool hat nach dem Abschied von Frau Bah eine neue Leitung. Wie aus dem Traum eines Personalmanagers entsprungen: Blutjung und doch schon Berufserfahrung von…ach so vielen Jahren und natürlich akademisch fortgebildet. Die ersten Seiten der Managerkurzanleitung hat sie auch schon gelesen:. „Du musst alles anders machen, denn die Beschäftigten wollen nur eines: Besitzstandswahrung.“ Stattdessen brauchen die doch Druck, mehr Nachtdienste, Dienstpläne, die sich permanent ändern und weniger Auswahl bei ihrer Urlaubsplanung. Brav gelernt!

Zahlensalat

Nach dem letzten Tarifvertrag sollten 80 neue Pflegekräfte bis zum Ende 2014 eingestellt werden. Nun sagen die einen, es sind derzeit 60 dieser geplanten Stellen tatsächlich besetzt worden. Die anderen sagen sogar etliche mehr, wieder andere behaupten, weniger als die 60 Pflegkräfte sind eingestellt worden. Wir geben zu, dass die Mathematik nicht unser Lieblingsfach in der Schule war, aber die Idee über diesen Tarifvertrag etwas mehr Überblick zu den besetzten, offenen oder geplanten Stellen an der Charité zu erlangen, dürfte sich nun wirklich erledigt haben. Die Frage, ob 80 Stellen in der Pflege eine Entlastung für die ca. 13.000 MitarbeiterInnen der Charité bringen, hat sich ja von Anfang an nicht gestellt.

Geschenkt!

Es ist ja wirklich ein Wahnsinn, wie viele Spendenaktionen rund um die Charité zum Jahresende liefen. „Charity for Charité“, „Weihachtsspendenaktion für Charité-Kinderkliniken“, „Spielzeugspenden“ usw. usf. Schon klar, geben macht eben seliger als nehmen. Jedoch wäre es doch eine Pracht, wenn sich unser Vater Staat mal dieses Spruches annehmen könnte. Schließlich ist er für die Daseinsfürsorge zuständig – gerade in Sachen Uniklinikum! Doch wir wollen ja mal nicht knauserig sein. Der Staat gibt natürlich gern. Die Frage ist eben nur Wem! Und so gibt es eben Rettungsschirme für Banken und Spendenaktionen für unsere Krankenhäuser.

Weil wir es ihr wert sind?!

Hachja, bei der Charité kann man als Mitarbeiter schon die kuriosesten Dinge erleben. So rühmt sich der Vorstand, dass er die alten OP´s aus den 60ern im CBF “top-modernisiert“, während wir KollegInnen in teilweise gammelige Umkleiden, wo die einzigen Kulturen im Waschbecken und im Klo anzutreffen sind, abgeschoben werden. Da fühlt man sich doch mal so richtig wertgeschätzt, danke!

Vorsicht Schleimspur!

Mensch, den Ausspruch „guten Rutsch“ hat die gute Pflegedirektorin Möhlenkamp in ihrem „Weihnachtsgruß“ zum Ende des letzten Jahres wirklich zu wörtlich genommen! Die Schleimspur, die dort gelegt wurde, ist ja wirklich kaum zu übertreffen. Deswegen nun an dieser Stelle auch von uns ein dickes DANKE…für gar nix!

Weihnachtliche Erinnerungen

Die Weihnachtsfeier der CFM im Olympiastadion war schon ganz knorke. Doch auch zur besinnungsreichen Weihnachtsfeier musste sich unser Wasserkopf seine Pobacken in einer Extraetage – fein säuberlich von den normalen KollgInnen getrennt – breit sitzen. Naja, dafür hatten wir Spaß mit unseren KollegInnen ohne ständig schief von unseren Chefs beäugt zu werden.

Extra-Geschenke

Die KollegInnen der Reinigung in der Containerklinik, die das “Vergnügen” hatten zwischen Weihnachten und Neujahr arbeiten zu dürfen, haben auch ein kleines Präsent von ihren Chefs bekommen. Es wurde eine Station und die Derma über die Feiertage geschlossen, daher durften sie zusätzlich noch die Cafeteria übernehmen. Und als Dankeschön dafür haben sie gleich mal eine halbe Stunde von ihrer regulären Arbeitszeit gekürzt. Die Großzügigkeit der CFM kennt halt keine Grenzen!

Zeit der Überraschungen

Überraschung 1: Es gibt eine Zunahme multiresistenter Keime in deutschen Krankenhäusern. Überraschung 2: Schärfere Kontrollen soll die Lösung dieses Problems sein, aber nicht mehr Personal. Überraschung 3: Deswegen gibt es eine Ankündigung “unangemeldeter” Kontrollen, beauftragt durch die Bundesregierung. Also Leute, blast schon mal die Luftballons auf für unseren keimvertreibenden Überraschungsbesuch!

Was tun gegen PEGIDA ?!

- Geht auch mehr als sie zu blockieren?- Veranstaltung am 16.01.2015 um 18 Uhr im ITTS Büro, Adalbertstr., neben Café Kotti auf der Galerie, U Kottbusser Tor, Berlin


Vitamin C - 08.01.2015

Marx
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