Revolutionär Sozialistische Organisation

Privatisierung der Bahn – Der große Ausverkauf

Donnerstag 14. Februar 2008

Welch ein Gejammer von Bahn-Chef Mehdorn über die angeblich hohen Kosten für den GDL-Tarifvertrag. Dabei sitzt das Geld locker, jedenfalls wenn es darum geht, weltweit auf Shoppingtour zu gehen. Für 170 Mio. € kaufte er kürzlich ein britisches Bahnunternehmen. Milliardenschwere Kooperationen sind in China und Indien hinzugekommen. Und die Wunschliste ist lang.

Welch eine rosige Zukunft... für private Konzerne, die darauf warten, von diesem Kuchen etwas abzubekommen. 140 bis 220 Mrd. € ist das letzte große Staatsunternehmen wert. Nun geht es voran mit der Privatisierung. Im Herbst sollen die ersten Teilbereiche des Bahnkonzerns verschleudert werden.

Die Mehrheit der Bevölkerung ist dagegen. Doch das schert Aufsichtsrat und Bundesregierung nicht. Die gewerkschaftlichen Führungen sprechen sich nicht klar gegen die Privatisierung aus. Mitgestalten und damit ein verlängerter Arm des Unternehmens zu sein lautet die Devise. Doch was gibt es bei Stellenstreichung und Streckenstilllegung mitzugestalten? Das muss verhindert werden!


Marx
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