Revolutionär Sozialistische Organisation

Berliner Verkehrsbetriebe: Nicht nur Bahner verdienen zu wenig

Montag 7. Januar 2008

Was für ein Ergebnis GDL und Bahn letztlich abschließen, steht noch in den Sternen. Die Forderung nach deutlich mehr Geld und besseren Arbeitsbedingungen hat aber schon ein Ergebnis gebracht. Oder ist es etwa nur ein Zufall, dass die Gewerkschaft ver.di nach dem Übertritt einiger Personalräte zur GDL plötzlich Forderungen von 8-12% mehr Lohn bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) stellt?

Seit drei Jahren gab es für Bus- und TramfahrerInnen der BVG keine Tariferhöhungen – im Gegenteil: ver.di hatte 2005 noch in letzter Minute einen Streik abgeblasen und auf rund 10% Lohn verzichtet. So bringen die Fahrer für Nacht- und Wechselschichten oft nur 1.100-1.300 € nach Hause. Der Berliner Finanzsenator Sarrazin, übrigens ein Ex-Bahnmanager, hat jetzt maximal 1% Erhöhung angeboten. Der Senat braucht eindeutig mehr Dampf, um den Forderungen der BVGler nachzugeben.


Marx
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