Revolutionär Sozialistische Organisation

Obama: Oberschicht bleibt Oberschicht – Hautfarbe egal!

Sonntag 15. Juni 2008

Viele Menschen haben die Hoffnung, dass bei den Präsidentschaftswahlen in den USA im November der liberale Barack Obama gewählt wird und die unsoziale und kriegerische Politik von Bush ein Ende hat. Obama wäre der erste farbige Präsident und sein zentraler Slogan ist „Change“. Das kann sowohl „Veränderung“ als auch „Wechsel“ heißen. Trotzdem verspricht er der US-amerikanischen Oberschicht eine Fortführung der Politik in ihrem Interesse. Krieg gegen den Iran? "Ich werde die Gefahr eliminieren." Soziales Elend der Bevölkerung? "Ein guter wirtschaftlicher Entwicklungsplan für die Bevölkerung wäre es, wenn wir die Leute dazu bringen würden, ihren Müll nicht mehr aus dem Autofenster zu schmeißen." Obama, der seine Jugend in teuren Eliteschulen verbracht hat, hat offenbar weder Ahnung noch Interesse für das Leben einfacher Menschen in den USA. Für die amerikanische Arbeiterklasse wird ein „Wechsel“ im Weißen Haus jedenfalls keine „Veränderung“ bringen.


Marx
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