Revolutionär Sozialistische Organisation

Widerstand gegen Entlassungen geht nur gemeinsam!

Donnerstag 15. Oktober 2009

50.000 neue Arbeitslose pro Monat gibt es in Frankreich durch die Krise. Doch dagegen regt sich Widerstand. Auch bei uns hört man immer wieder von spektakulären Aktionen: Von Managern, die kurzerhand festgesetzt wurden. Oder von Gasflaschen, mit denen die Arbeitenden von New Fabris drohten, ihren Betrieb in die Luft zu sprengen.

Doch es ist nicht so sehr die „Radikalität“ ihrer Aktionen, die dazu führt, dass die französischen Arbeitenden sich teilweise erfolgreich zur Wehr setzen. Das gelingt ihnen dort, wo sie ein Kräfteverhältnis aufbauen, das die scheinbar so mächtigen Konzerne zu Zugeständnissen zwingt.

Es fängt damit an, dass die Betroffenen ihren Kampf selbst in die Hand nehmen und damit ihre Kräfte vervielfachen: Bei verschiedenen Streiks der letzten Zeit lag die Leitung nicht bei irgendwelchen Funktionären, sondern bei Streikkomitees, die von allen Streikenden gewählt waren und in die sich alle einbringen konnten. So wurde der Streik zur Waffe von Hunderten, die, statt einfach nur nicht zu arbeiten, tagtäglich aktiv waren.

Doch das Wichtigste ist, nicht allein zu bleiben! Zigtausende sind jetzt in der Wirtschaftskrise betroffen. Wenn sie sich zusammentun, dann können sie durchsetzen, was nur recht und billig ist: Wir zahlen nicht für eure Krise! Erste Ansätze gibt es: Die Arbeitenden von New Fabris hatten zur Gründung eines Kollektivs gegen Unternehmerwillkür aufgerufen. ArbeiterInnen aus vielen anderen Betrieben fanden die Idee gut. Ein erster Schritt, der Hoffnung macht.


Marx
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