Revolutionär Sozialistische Organisation

S-Bahn-Chaos Berlin: Hätte, wenn und aber, alles nur Gelaber

Dienstag 16. März 2010

Wiedereröffnung von Werkstätten, Entschädigung für Fahrgäste … die SBahn- Chefs bemühen sich, mit Versprechungen das Stimmungstief aufzuhellen.

Selbst mit der angekündigten Entschädigung will die S-Bahn noch ihren Reibach machen, denn nur Abo-Kunden kriegen zwei volle Monate geschenkt, nachdem sie ihr Abo verlängert haben. Hartz-IV-Empfänger, die jeden Cent nötig haben, kriegen nicht mal die Hälfte ihres eh viel zu hohen Ticketpreises erlassen.

Rechtsanwälte besser geschmiert als die Radachsen?

Wochenlang haben Anwälte der Haus-und-Hof-Kanzlei der Deutschen Bahn die Beschäftigten ausgehorcht und inzwischen ihren Untersuchungsbericht präsentiert. Der sieht die Schuld – wen wundert´s – nicht beim Bahnkonzern und seinen Sparvorhaben. Stattdessen wird fast alles auf die Fahrzeughersteller wie Bombardier geschoben.

Doch dieses Schattenboxen zwischen Großkonzernen soll davon ablenken, dass sie ihre eigene „Achse des Bösen“ bilden, die für Achsund Radbrüche verantwortlich ist. Alle haben sie nur ihre Gewinne im Kopf und sparen an der Sicherheit!


Marx
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