Revolutionär Sozialistische Organisation

Verhandlungen gehören ans Licht

Montag 17. März 2008

„Über die Inhalte haben wir Stillschweigen vereinbart“, so verdi über die laufenden Verhandlungen bei der BVG. Auch bei den Lokführern fanden die Tarifverhandlungen ständig im Geheimen statt. Die GDL-Basis war unzufrieden – erst wegen der fehlenden Informationen und nun wegen des Ergebnisses. Es ist typisch für GewerkschaftsvertreterInnen, immer im Dunkeln zu lassen, was sie genau mit den Unternehmen verhandeln und dies mit Absprachen und anderen Dingen zu rechtfertigen. Doch warum soll die Gewerkschaftsbasis nicht wissen, was geredet und vereinbart wurde? Die Bosse wissen Bescheid – die Streikenden müssen genauso wissen, was läuft! Schließlich geht es um ihre Arbeitsbedingungen! Nur wenn die Streikenden alle Informationen haben, können sie beurteilen und entscheiden, wie und ob der Kampf weitergeführt werden kann. Sie wissen am besten, auf welche ihrer Forderungen nicht verzichtet werden darf. Besser volle Information und offene Diskussionen, als das ständige Munkeln im Dunkeln. So ist es sicherer, dass die Streikenden mit ihrem Kampf und dem Ergebnis einverstanden sind.


Marx
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